Eine neue Studie hat gezeigt, dass die Analyse zirkulierender Tumorzellen (CTC) Anhaltspunkte für eine personalisierte Behandlung liefern und die Ergebnisse für Patientinnen mit fortgeschrittenem oder rezidivierendem Eierstockkrebs verbessern kann. Die Erkenntnisse der Studie „Tailoring treatment for advanced and/or recurrent ovarian cancer using the response of circulating tumor cells to therapy: a retrospective analysis“ legen nahe, dass eine CTC-gesteuerte Therapie zur Verlängerung der Behandlungsdauer und möglicherweise auch zu einem längeren Überleben beiträgt.
Das Forschungsteam stützte sich auf Daten aus dem Onconomics-Test von RGCC, der detaillierte Informationen zur Anzahl zirkulierender Tumorzellen, zur Biomarker-Expression, zur Chemosensitivität und zum mRNA-Profil bereitstellte. Anhand dieser Informationen konnten die behandelnden Ärzt/innen die Therapien genauer auf das Profil der einzelnen Patientinnen abstimmen. Sie boten wichtige Daten, die personalisierte Behandlungsentscheidungen ermöglichten und zu besseren Ergebnissen bei Frauen mit Eierstockkrebs führten. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung dieses Tests für die Entscheidungsfindung bei der Therapie von Eierstocktumoren.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Biopsien bieten Flüssigbiopsietests einen nicht-invasiven Echtzeit-Einblick in die Tumorentwicklung. Sie können Biomarker, Resistenzwege und Arzneimittelempfindlichkeiten erkennen und so wirksamere Behandlungsentscheidungen unterstützen. Für die Patientinnen bedeutet dies weniger invasive Eingriffe und eine individuellere Herangehensweise an die Krebsbehandlung.
Die Ergebnisse dieser Studie ergänzen eine wachsende Zahl von Belegen, die für die Integration von CTC-Tests in die routinemäßige Krebsbehandlung sprechen. Angesichts der kontinuierlichen Fortschritte in der Präzisionsmedizin geht RGCC davon aus, dass CTC-gesteuerte Ansätze eine zunehmend wichtige Rolle bei der Anpassung von Therapien, der Reduzierung unnötiger Toxizität und der Verbesserung der Überlebensraten spielen werden.
RGCC gratuliert Prof. Safra und dem gesamten Forschungsteam zu ihrer bahnbrechenden Arbeit und ihrem Vertrauen in die Expertise von RGCC. Zusammen stellen diese Bemühungen einen bedeutenden Fortschritt im Kampf gegen Eierstockkrebs dar.
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Über RGCC International:
RGCC wurde 2004 vom Genetikpionier Dr. Ioannis Papasotiriou ins Leben gerufen, der den Schlüssel zu einer wirksamen Krebsbehandlung in der personalisierten Medizin sieht. Heute ist RGCC ein führender Innovator auf dem Gebiet der onkologischen Diagnostik. Unter Einsatz weltweit führender Technologien, Geräte und innovativer Techniken hat unser Wissenschaftlerteam verschiedene Flüssigbiopsien entwickelt, die medizinischen Fachkräften helfen, das Fortschreiten von Krebserkrankungen zu verfolgen und Behandlungspläne auf der Grundlage individueller Patientenprofile zu erstellen.
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